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Spezialist für den Säure-Basen-Haushalt

Die Ursachen für eine Übersäuerung

Die Hauptursache für ein gestörtes Säure-Basen-System sind unsere heutigen Lebensgewohnheiten, insbesondere unsere Ernährungsgewohnheiten und auch fehlende körperliche Bewegung.

Unser Organismus hat sich in seiner Evolution an seine natürliche Umwelt angepasst. Nährstoffe waren mehr als ausreichend vorhanden und die Schadstoffbelastung war nur sehr gering und konnte vom Organismus problemlos verarbeitet und die Schadstoffe wieder ausgeschieden werden.

Allerdings haben sich unsere gesamten Lebensumstände im letzten Jahrhundert immer weiter von der Natur entfernt. Nicht nur, dass sich die äußeren Umwelteinflüsse durch Industrie und Verkehr hinsichtlich Schadstoffbelastungen drastisch zum Negativen verändert haben, auch unsere Nahrungsmittel und damit auch unsere Essgewohnheiten haben sich extrem verändert. 

So ist es noch gar nicht allzu lange her, dass Fleisch nur einmal pro Woche auf den Tisch kam. Auch waren Wurstwaren nicht in der Fülle wie heute vorhanden. Sicher lag die Ursache für diese Umstände alleine in der wirtschaftlichen Situation der Haushaltskasse. Mit dem Wirtschaftswunder der Nachkriegszeit und steigendem Haushaltseinkommen leistete man sich dann immer mehr von den vermeintlich hochwertigen Nahrungsmitteln.

Moderne Nahrungsmittel

Die neuen und „modernen“ Nahrungsmittel enthalten immer mehr Zusatzstoffe, wie Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe, Farbstoffe, verarbeitete Fette, etc. sowie zu viel Zucker und Salz.

Weißmehlprodukte haben oft den Vollkornprodukten den Rang abgelaufen.

Alle diese modernen Nahrungsmittel sowie ein Übermaß an tierischem Eiweiß und Fett sorgen dafür, dass unser Körper heute pausenlos mit säureüberschüssiger Nahrung versorgt wird.

Mit unserer modernen Nahrung nehmen wir oftmals nur noch eine Unmenge an leeren Kalorien zu uns. Ballaststoffe, natürliche Mineralstoffe, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe die eine säureausgleichende Wirkung erzielen würden, fehlen häufig in unserer Nahrung und auch in unseren Essgewohnheiten.

Dabei sorgt die Natur mit ihren natürlichen Lebensmitteln eigentlich dafür, dass wir unseren Organismus mit einer basenreichen Ernährung versorgen könnten. Das Problem der Übersäuerung ist somit eine moderne Zivilisationskrankheit.

Im Verhältnis zu unserer menschlichen Evolution, haben sich also in einer so kurzen Zeitspanne von ca. 100 Jahren unser Umfeld und damit unsere Gewohnheiten so stark verändert, dass wir heute in einer Zeit leben, die unseren Organismus überdurchschnittlich belastet.

Was die Nahrung betrifft, so leben wir heute in einer Zeit der Übersäuerung und nicht wie ursprünglich in einem basischen Überfluss.

Für Nahrungsmittel gibt es heutzutage Lebensmittel-Designer, die u.a. dafür sorgen, dass sich unsere Nahrungsmittel nicht mehr so sehr an der Natur orientieren als vielmehr an marketingtechnischen Aspekten.

Das Positive, jeder Mensch in unseren Breitengraden kann jedoch für sich frei entscheiden, wie er sich ernährt. 

Zunehmende Umweltbelastungen denen wir unweigerlich ausgesetzt sind, unterstützen oder fördern zudem noch eine Übersäuerung.

Äußere Umwelteinflüsse können wir dabei individuell jedoch nur begrenzt beeinflussen, unsere Nahrungsmittel und unsere Essgewohnheiten jedoch schon.

Negative Auswirkungen auf unseren Organismus, hervorgerufen durch schädliche Umweltbelastungen lassen sich in der Regel auch mit einer richtigen Ernährung und einem ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt zumindest reduzieren.

Kommt zu einer unausgewogenen Ernährung dann noch fehlende Bewegung oder auch entgegengesetzt zu viel übermäßiger Sport so unterstützt dies noch eine Übersäuerung des Organismus.

Einer der Hauptauslöser für viele Krankheiten und natürlich und insbesondere auch für Übersäuerung sind psychische Stressfaktoren.

In der Summe ergibt sich, dass unser Organismus heutzutage oftmals mit sämtlichen Einflüssen, ob bewusst oder unbewusst,  überfordert ist.

Ebenso gehört exzessiver Sport auch zu den Ursachen einer Übersäuerung, was sich bei Sportlern auch manchmal in der Aussage „der ist sauer“ äußert. Damit z.B. eine Übersäuerung der Muskeln durch zu hohe oder lange Beanspruchung angesprochen. Ergebnis: die Muskeln haben keine oder noch eine geringe Leistungskraft.

 


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